Über die Koordinationsstelle UN Dekade Thüringen
„Ein einzelner Armreifen klappert nicht“
(Kongolesisches Sprichwort)
Die Koordinationsstelle der UN-Weltdekade „Bildung für
nachhaltige Entwicklung“ in Thüringen stiftet und begleitet Kooperationen
zwischen Akteuren innerhalb der vier Dimensionen nachhaltiger Entwicklung. Sie trägt auf diese
Weise partnerschaftlich zur Umsetzung der UN-Weltdekade bei.
Wir begreifen Bildung als integralen Bestandteil nachhaltiger Entwicklung. Die
Herausforderungen des „Globalen Wandels“ verlangen Antworten hinsichtlich
adäquater Bildungskonzepte und Werte sowie erforderlichen Wissens und
Kompetenzen für die Gestaltung zukunftsfähiger Gesellschaften. Bildung für eine
nachhaltige Entwicklung bedeutet in diesem Zusammenhang zuallererst einen
Perspektivenwechsel in Bezug auf die Ziele und Aufgaben von Bildung.
Grundlage unserer Arbeit ist der einstimmige Beschluss des Thüringer Landtages
vom 16. September 2005 zur Umsetzung der UN-Weltdekade. Darin bittet der
Landtag die Landesregierung, den akuTh e.V. mit der Koordination dieses
Prozesses auf Landesebene zu beauftragen. Unter Federführung des akuTh e.V.
gestalten das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur sowie
das Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz
den Prozess mit.
Wir bieten an:
• inhaltliche Beratung und Begleitung von
Projekten und Lernprozessen
• Fachvorträge zu einzelnen Dimensionen der Bildung für nachhaltige Entwicklung
• Koordinierung des Thüringer Runden Tisches sowie der Arbeitsgruppen
• Beratung zur Projektförderung und Antragsstellung
• Unterstützung bei Antragstellung für die Auszeichnung als Dekade-Projekt
• interaktive Internetplattform und einen regelmäßigen Newsletter
• Unterstützung bei Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen
• Koordination der Thüringer Aktionstage
• Fortschreibung des Thüringer Aktionsplans
• Fachgespräche mit Ministerien, Parteien,
Hochschulen, Freie Träger,
Nichtregierungsorganisationen etc.
Wir füllen das Leitbild „Nachhaltige Entwicklung“ in unserem Arbeitsbereich mit Leben. Die bisherige Bilanz dieser Anstrengungen fällt zweigeteilt aus: Einiges ist bereits Selbstverständlichkeit geworden, an anderen Punkten arbeiten wir noch.
» Landtagsbeschluss
» Unterrichtung der Landesregierung




